Autor: Ramona Anna Mayer am 27. Aug 2010 Zu erkennen, welche Schlösser mit dem Schlüssel namens Ausdruck zu öffnen sind, macht mächtig.
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Nun könnte man/frau meinen, dass damit gemeint war, dass es als gut zu betrachten wäre, wenn man/frau mit einem anderen Menschen schreit.
Grundlegend ist zu verstehen, dass alles was ein Mensch tut, ihn selbst betrifft. Wäre das voll bewusst, würde jeder Mensch wissen, dass er sich nicht betroffen fühlen müsste, wenn er angeschrien wird, da der Schreiende lediglich etwas ausdrückt, das in ihm drückte.
Es ist dem Ego angehörig, mit dem Finger auf Jemanden anderen zu zeigen. Damit lenkt es von sich selbst ab. Das Ego hat Angst vor Schuld, welche immer und ausschließlich ihr eigenes Produkt war.
Wie kam es zum Druck in einem Menschen?
Dadurch, dass er aus Unbewusstsein die Schuldzuweisung eines Anderen angenommen hatte. Unser Innerstes Sein ist Licht, ist Freude, Freiheit, Frieden, Leichtigkeit, Fülle, Kraft... . Es ist unser Göttliches Sein, mit dem wir uns identifizieren sollten, wenn wir an den belastenden Umständen im Außen etwas ändern wollen.
Durch die Verwirrungen des Egos wurde unser Licht verdunkelt. Es wurde mit belastenden Umständen eingewickelt. Um sich davon wieder zu ent-wickeln nutzt unser Innerstes vielfältige Wege, die alle durch das gleiche Prinzip wirken.
Geboren als reines Bewusstsein, war das Kind abhängig von seinen Eltern. Über unzählige Generationen hinweg, gaben Eltern ihren Kindern das Beste mit, von dem sie dachten, dass es das Beste wäre.
Die äußeren Systeme, die im Laufe des Fortschritts entstanden waren, verabschiedeten Gesetze, gaben starre Regeln vor, gaben Rechte und Pflichten vor. Die Aufmerksamkeit wurde von den inneren Impulsen mehr und mehr auf die Meinung der Mitmenschen gelenkt, die als dem Außen zugehörig zu bezeichnen sind.
So begann das Außen Druck zu machen. Der, der den Regeln des Äußeren nicht entsprach, wurde verurteilt. Dies geschah in Gedanken, Worten und Taten.
Für die Kinder das Beste wollend, begannen die Eltern sie zu lehren, wie man/frau leben sollte, wenn man/frau im System ohne Probleme zufrieden und am besten erfolgreich leben wollte. Die Kinder wiederum, abhängig von den Eltern und sie liebend, fügten sich. Sie opferten, noch unbewusst, ihre ursprünglichen Impulse und gaben dem äußeren Druck nach.
So drängten sich viele Eindrücke von Außen nach Innen, denen man/frau sich beugte, durch den (Aber) Glauben, dass es anders unmöglich wäre glücklich zu werden.
Den Eltern vertrauend, gaben wir uns ihnen und ihren unbewussten Aberglauben als Kinder hin und nahmen als wahr an, was als Scheinwahrheiten des Egos im Äußeren wirkte.
Dass dieser unnatürliche Druck nicht nur auf uns Menschen, sondern auch auf die Natur einwirkte, können wir dadurch erkennen, dass der über lange Zeit ausgeübte Eindruck, sich in Naturkatastrophen zum Ausdruck bringt.
Manche Stimmen sagen, dass die Elemente dem ausbeuterischen Tun der Menschheit ein Stop setzen. Das stimmt nur bedingt. Das Geschehen ist eine natürliche Folge unseres Tuns, welche uns im göttlichen Rhythmus damit zugleich in ein Erwachen unseres wahren Seins führt. Die ganze Schöpfung unterliegt einem Rhythmus, der im Groben als Ein- und Ausatmung des Schöpfers bezeichnet werden kann.
Wir befinden uns in der Phase der Einatmung, in der es nicht mehr erlaubt ist, dass unsere unbewussten, ausbeuterischen Taten anders ausgeglichen werden. Darum bekommen wir nun das Gewicht unserer Taten stark zu spüren.
Der Mensch, die Krone der Schöpfung, verfügt jedoch über Mittel und Möglichkeiten, darauf positiven Einfluss zu nehmen. Umso mehr wird ihm das möglich, sobald er zu erkennen beginnt, wer er in Wahrheit ist.
Die einfachste und effizienteste Weise, darauf Einfluss zu nehmen ist, damit bei bzw. in sich selbst zu beginnen.
Was taten die meisten Menschen, wenn sie ein körperliches Problem hatten?
Sie wollten es so schnell wie möglich wieder loswerden!
Das heißt, dass sie etwas taten, um den belastenden Ausdruck des Körpers zu bekämpfen. Ob Medikamente, Therapien, Kuren... dafür gab es vielerlei Möglichkeiten, denen man/frau sich bediente.
Manche Mittel wirkten dadurch, dass die Symptome bekämpft wurden. Andere nahmen den Weg der Suche nach der Ursache. Wieder andere lenkten vom belastenden Ausdruck ab, indem sie verniedlichten, verdrängten, belächelten, schönredeten, ignorierten... .
Alles in allem entsprang der Umgang in diesen Formen den Vermutungen des Egos, welches immer den Weg übers Äußere ging. Dieser Weg gehörte der Vergangenheit an, da sich das Ego nur auf bereits Bekanntes beziehen konnte. Da das Vergangene grundsätzlich ohne Kraft, ohne Leben ist, ist es als tot zu bezeichnen.
Durch die darauf gelenkte Aufmerksamkeit des unbewussten, lebendigen Geistes wurde es wieder und wieder belebt. Immer wieder aufbauend auf die vergangenen Erfahrungen, bewegte uns das Ego, durch seine destruktiven Gedanken, in einer Schleife die endlos erschien.
Das Ego, der menschliche Verstand, hatte nie etwas wirklich Neues erschaffen. Es hatte uns lediglich das bereits Bekannte in anderen Zusammenstellungen präsentiert und ließ uns glauben, dass dies Fortschritt wäre.
Wie steigt man aus dieser vermeintlichen Endlosschleife aus und findet einen Umgang mit belastenden Ausdrücken, der weder bekämpft, sucht, ablenkt, verniedlicht, verdrängt, belächelt, schönredet, oder ignoriert... ?
Indem man/frau grundsätzlich versteht, dass es sich um einen Reinigungsakt handelt. Wurde das bewusst und verstanden, bleibt wenig, bis fast gar nichts mehr zu tun.
Der Ausdruck ist zu akzeptieren, ist anzunehmen, indem man/frau ihm bewusst Aufmerksamkeit schenkt – ohne Bewertung!
Als würde man/frau sagen „Aha du reinigst dich gerade. Das ist in Ordnung, mach weiter, ich danke dir“ das ist alles, was zu tun ist.
Nach diesem Moment der Anerkennung lenkt man/frau seine Aufmerksamkeit wieder auf einen positiven Bereich und bleibt in der Gegenwart – ohne nochmal über den Ausdruck nachzudenken. Irgendwann wird man/frau bemerken, dass sich der belastende Ausdruck aufgelöst hat. Im Idealfall hat man/frau einfach ganz darauf vergessen.
Denn der Moment des belastenden Ausdrucks gehörte schon der Vergangenheit an, die immer vorbei und tot ist, wenn man/frau sie nicht wieder von Neuem durch Aufmerksamkeit (Gedanken, Vorstellungen und Gefühle) belebt hätte. Alle Dinge, die sich uns im Ausdruck zeigen, repräsentieren unsere vergangenen Gedanken, Vorstellungen und Gefühle.
Folglich ist logisch nachvollziehabr, dass die Außenwelt immer die Vergangenheit war und ist. Denn das Innen gebärte stets das Außen.
Was bleibt, ist die neu gewonnene Kraft/Energie, durch den befreiten, gewandelten, vormals belastenden Eindruck. Er hat im Ausdruck sein Ende gefunden.
Darum heißt das Wort „Aus – Druck“ - weil er das Ende des Druckes ist
Nur durch unbewusste Gedanken konnte das Ende des Unangenehmen, Belastenden verhindert und wieder belebt werden. Wenn du aufgehört hast, die belastenden Ausdrücke zu bewerten und sie einfach annimmst, ent - wickelst du damit zugleich dein Innerstes, das ohne Bewertung ist.
Durch die Bewertung hieltest du die belastenden Eindrücke und Ausdrücke fest
In diesem Bewusstsein angekommen, wurde das ehemals unbewusste, reine Kind,
zum bewussten reinen Menschen
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Ramona Anna Mayer, A-4871 Zipf, Bachleiten 5, Tel.: 0043 (0) 7682 / 39 783
ramona.anna@yahoo.de,
Autorin von "Das Alphabet Gottes" und vielen Puplikationen auf www.ramonamayer.at
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Unerkannt lebte in der Angst die Liebe
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